Neutralitätsinitiative: aktuelle Umfrage
Feldzeit 3.–16. August 2026 · statistischer Fehlerbereich ±2.8 Prozentpunkte
SRG-Trendumfrage · Feldende 16. August 2026
Aktuelle Abstimmungsumfragen zur Neutralitätsinitiative und Ernährungsinitiative mit Ja- und Nein-Anteilen, Unentschiedenen, Feldzeit, Fehlerbereich und Originalquelle.
Feldzeit 3.–16. August 2026 · statistischer Fehlerbereich ±2.8 Prozentpunkte
Feldzeit 3.–16. August 2026 · statistischer Fehlerbereich ±2.8 Prozentpunkte
In der ersten SRG-Trendumfrage stimmen 42 Prozent der Neutralitätsinitiative zu, 54 Prozent lehnen sie ab und 4 Prozent sind unentschieden. Der Nein-Vorsprung beträgt zwölf Prozentpunkte und ist damit grösser als der ausgewiesene statistische Fehlerbereich von ±2,8 Punkten. Das spricht zum Zeitpunkt der Befragung für eine ablehnende Ausgangslage, ersetzt aber weder spätere Umfragen noch das Resultat am Abstimmungstag.
Bei der Ernährungsinitiative liegen Ja und Nein näher beieinander: 47 Prozent befürworten die Vorlage, 49 Prozent lehnen sie ab und 4 Prozent sind unentschieden. Der Abstand von zwei Punkten liegt innerhalb des Fehlerbereichs. Aus dieser Messung lässt sich deshalb kein belastbarer Vorsprung eines Lagers ableiten.
gfs.bern führte die erste SRG-Trendumfrage vom 3. bis 16. August 2026 durch. Entscheidend ist diese Feldzeit, nicht nur das Publikationsdatum. Die Werte zeigen die Stimmabsicht der Befragten in dieser Periode. Spätere Kampagnenereignisse und neue Informationen sind darin nicht enthalten.
Ein statistischer Fehlerbereich beschreibt die Unsicherheit, die bereits aus der Stichprobe entsteht. Bei ±2,8 Punkten kann ein ausgewiesener Wert in der Grundgesamtheit entsprechend höher oder tiefer liegen. Deshalb ist ein 47-zu-49-Abstand nicht dasselbe wie ein sicherer Nein-Vorsprung. Zusätzlich können Erhebungsmethode, Gewichtung und tatsächliche Stimmbeteiligung Abweichungen verursachen.
Neutralitätsinitiative und Ernährungsinitiative benötigen neben dem Volksmehr auch das Ständemehr. Eine nationale Umfrage kann die regionale Verteilung nur begrenzt abbilden. Selbst ein knappes Ja im landesweiten Stimmenanteil garantiert daher noch keine Annahme. Historische Beispiele mit unterschiedlichem Volks- und Ständemehr findest du im Abstimmungsarchiv.
Stimmradar ergänzt eine neue Messung erst, wenn Institut, Feldzeit und Originalveröffentlichung nachvollziehbar sind. Werte aus Medienartikeln ohne dokumentierte Erhebung werden nicht als eigene Umfrage aufgenommen. Die Seite zeigt deshalb lieber eine erkennbare Datenlücke als eine scheinbar laufend aktualisierte Kurve.