SchweizAbstimmung · 27. SeptemberWahlen 2027

SRG-Trendumfrage · Feldende 16. August 2026

Abstimmungsumfragen Schweiz: 27. September 2026

Aktuelle Abstimmungsumfragen zur Neutralitätsinitiative und Ernährungsinitiative mit Ja- und Nein-Anteilen, Unentschiedenen, Feldzeit, Fehlerbereich und Originalquelle.

gfs.bern / SRG SSR

Neutralitätsinitiative: aktuelle Umfrage

Feldzeit 3.–16. August 2026 · statistischer Fehlerbereich ±2.8 Prozentpunkte

Ja 42%Offen 4%Nein 54%
Dossier ansehen →Originalquelle
gfs.bern / SRG SSR

Ernährungsinitiative: aktuelle Umfrage

Feldzeit 3.–16. August 2026 · statistischer Fehlerbereich ±2.8 Prozentpunkte

Ja 47%Offen 4%Nein 49%
Dossier ansehen →Originalquelle

Aktuelle Umfrage zur Neutralitätsinitiative

In der ersten SRG-Trendumfrage stimmen 42 Prozent der Neutralitätsinitiative zu, 54 Prozent lehnen sie ab und 4 Prozent sind unentschieden. Der Nein-Vorsprung beträgt zwölf Prozentpunkte und ist damit grösser als der ausgewiesene statistische Fehlerbereich von ±2,8 Punkten. Das spricht zum Zeitpunkt der Befragung für eine ablehnende Ausgangslage, ersetzt aber weder spätere Umfragen noch das Resultat am Abstimmungstag.

Aktuelle Umfrage zur Ernährungsinitiative

Bei der Ernährungsinitiative liegen Ja und Nein näher beieinander: 47 Prozent befürworten die Vorlage, 49 Prozent lehnen sie ab und 4 Prozent sind unentschieden. Der Abstand von zwei Punkten liegt innerhalb des Fehlerbereichs. Aus dieser Messung lässt sich deshalb kein belastbarer Vorsprung eines Lagers ableiten.

Wann wurde die Abstimmungsumfrage erhoben?

gfs.bern führte die erste SRG-Trendumfrage vom 3. bis 16. August 2026 durch. Entscheidend ist diese Feldzeit, nicht nur das Publikationsdatum. Die Werte zeigen die Stimmabsicht der Befragten in dieser Periode. Spätere Kampagnenereignisse und neue Informationen sind darin nicht enthalten.

Was bedeutet der Fehlerbereich?

Ein statistischer Fehlerbereich beschreibt die Unsicherheit, die bereits aus der Stichprobe entsteht. Bei ±2,8 Punkten kann ein ausgewiesener Wert in der Grundgesamtheit entsprechend höher oder tiefer liegen. Deshalb ist ein 47-zu-49-Abstand nicht dasselbe wie ein sicherer Nein-Vorsprung. Zusätzlich können Erhebungsmethode, Gewichtung und tatsächliche Stimmbeteiligung Abweichungen verursachen.

Warum reicht die nationale Stimmabsicht bei Initiativen nicht?

Neutralitätsinitiative und Ernährungsinitiative benötigen neben dem Volksmehr auch das Ständemehr. Eine nationale Umfrage kann die regionale Verteilung nur begrenzt abbilden. Selbst ein knappes Ja im landesweiten Stimmenanteil garantiert daher noch keine Annahme. Historische Beispiele mit unterschiedlichem Volks- und Ständemehr findest du im Abstimmungsarchiv.

Wann folgen neue Abstimmungsumfragen?

Stimmradar ergänzt eine neue Messung erst, wenn Institut, Feldzeit und Originalveröffentlichung nachvollziehbar sind. Werte aus Medienartikeln ohne dokumentierte Erhebung werden nicht als eigene Umfrage aufgenommen. Die Seite zeigt deshalb lieber eine erkennbare Datenlücke als eine scheinbar laufend aktualisierte Kurve.