SchweizAbstimmung · 27. SeptemberWahlen 2027

Eidgenössische Volksabstimmungen

Abstimmungen Schweiz 2026: Vorlagen, Termine und Resultate

Die nächsten eidgenössischen Abstimmungen mit Abstimmungsfragen, Umfragen, Empfehlungen von Bundesrat und Parlament, Parteiparolen und amtlichen Resultaten.

Vorlagen der Abstimmung vom 27. September 2026

Die Schweiz stimmt über die Neutralitätsinitiative und die Ernährungsinitiative ab. Beide Vorlagen benötigen als Volksinitiativen die Mehrheit der Stimmenden und der Kantone.

Terminübersicht →

Eidgenössische Abstimmung vom 29. November 2026

Der 29. November ist der nächste bestätigte eidgenössische Abstimmungstermin. Stimmradar ergänzt Umfragen und Parteiparolen erst, wenn sie mit einer Originalquelle veröffentlicht sind.

Bestätigter Termin
Obligatorisches Referendum

Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der AHV

Bundesrat: Ja · Nationalrat 108 Ja / 85 Nein

Volksinitiative

Feuerwerksinitiative

Bundesrat: Nein · Nationalrat 50 Ja / 131 Nein

Volksinitiative

Initiative zur Besteuerung von Ehepaaren

Bundesrat: Nein · Nationalrat 97 Ja / 102 Nein

Fakultatives Referendum

Änderung des Kriegsmaterialgesetzes

Bundesrat: Ja · Nationalrat 122 Ja / 68 Nein

Wann sind die nächsten Abstimmungen in der Schweiz?

Der nächste eidgenössische Abstimmungssonntag ist der 27. September 2026. Auf nationaler Ebene stehen zwei Volksinitiativen zur Entscheidung. Der folgende bestätigte Termin ist der 29. November 2026. Die Bundeskanzlei legt im Rahmen der Blanko-Abstimmungstermine fest, welche abstimmungsreifen Vorlagen tatsächlich an einem Datum zur Abstimmung kommen.

Worüber stimmt die Schweiz am 27. September 2026 ab?

Die Neutralitätsinitiative verlangt detailliertere Verfassungsregeln zur immerwährenden und bewaffneten Neutralität, zur Zusammenarbeit mit Militärbündnissen und zu Sanktionen. Die Ernährungsinitiative verlangt einen Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent und Änderungen bei landwirtschaftlicher Produktion sowie Boden-, Wasser- und Biodiversitätsschutz.

Wie funktionieren eidgenössische Volksabstimmungen?

Bei einer Volksinitiative ist ein doppeltes Mehr nötig: Mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen und die Mehrheit der Standesstimmen müssen zustimmen. Bei einem fakultativen Referendum entscheidet grundsätzlich das Volksmehr. Obligatorische Referenden, etwa bei bestimmten Verfassungsänderungen, benötigen ebenfalls Volks- und Ständemehr. Leere und ungültige Stimmen zählen nicht zu den gültigen Ja- und Nein-Stimmen.

Wo finde ich Umfragen und Abstimmungsparolen?

Die Seite Abstimmungen: aktuelle Umfragen vergleicht Ja, Nein und Unentschiedene samt Feldzeit und Fehlerbereich. Unter Abstimmungsparolen stehen die dokumentierten Empfehlungen von SVP, SP, Mitte, FDP, Grünen, GLP und EVP. Eine noch nicht veröffentlichte Position bleibt offen und wird nicht als Stimmfreigabe interpretiert.

Abstimmungsresultate und Hochrechnungen

Am Abstimmungssonntag sind amtliche Kantons- und Bundesstellen für Zwischenresultate, Hochrechnungen und Endresultate massgeblich. Stimmradar trennt Prognosen und Hochrechnungen von ausgezählten Ergebnissen. Frühere eidgenössische Resultate lassen sich im Abstimmungsarchiv 1848–2026 nach Jahr, Thema, Vorlagentyp und Ausgang durchsuchen.

01

Abstimmungsumfragen

Ja, Nein und Unentschiedene mit Feldzeit und Fehlerbereich.

02

Abstimmungsparolen

Empfehlungen der Schweizer Parteien zu jeder Vorlage.

03

Abstimmungsresultate

714 eidgenössische Vorlagen seit 1848 durchsuchen.